Immer mehr Babys kommen per Kaiserschnitt auf die Welt. Im Jahr 1991 sind 15,3 % der Neugeborenen in Deutschland durch Kaiserschnitt entbunden worden. Im Jahr 2012 waren es schon 31,7 %*. Es ist ein Wandel in der Akzeptanz des Kaiserschnitts zu beobachten. Aber: Die Operation geht einher mit Risiken für Mutter und Kind, die weitreichende Folgen haben können.

Früher nur im äußersten Notfall angeordnet, gibt es heutzutage immer häufiger den Wunschkaiserschnitt – der ohne eine relevante medizinische Indikation auf Wunsch der Schwangeren durchgeführt wird. Voller Terminkalender, Angst vor der natürlichen Geburt oder ästhetische Gründe führen dazu, dass immer mehr Mütter sich für einen Kaiserschnitt entscheiden. In der öffentlichen Wahrnehmung ist ein Kaiserschnitt kein großer Eingriff mehr und dauert in der Regel nur noch eine halbe Stunde. Die Realität sieht allerdings anders aus: Der Kaiserschnitt ist eine Operation, die mit vielen medizinischen Risiken verbunden ist und zu Folgeerkrankungen des Kindes führen kann. So haben Kinder, die per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen sind, häufiger Asthma, Diabetes, Neurodermitis und sind anfälliger für Lebensmittelallergien. Auch ein Zusammenhang zwischen einem Kaiserschnitt und der Entstehung von Autismus konnte bereits beobachtet werden. Deshalb kam die WHO anhand einer Studie zu dem Schluss, dass ein Kaiserschnitt nur bei eindeutigen Vorteilen durchzuführen ist. Ärzte, Hebammen und Experten diskutieren kontrovers.

Viel schlimmer jedoch sind die psychischen Spätfolgen, an denen Kaiserschnitt-Kinder das ganze Leben leiden können. Allen voran ist hier die zeitlich verzögerte Mutter-Kind-Interaktion zu nennen. Bei einem Kaiserschnitt wird das Kind der Mutter abrupt „entrissen“ – die Geburt wird quasi nicht, wie ursprünglich vorgesehen, fertig. Dieses „nicht fertig werden“ zieht sich bei diesen Kindern durch das ganze Leben. Sie können keine Entscheidungen treffen. Warum auch, wenn ihren schon die allererste Entscheidung ihres Lebens abgenommen wurde. Im späteren Leben leiden diese Menschen oft an Depressionen. Sie sind und werden mit ihrem Leben einfach „nicht fertig“.

Nicht integrierter Perez-Reflex
Während der Schwangerschaft übernimmt das Erstgeborene rund 50 Prozent der Toxine der Mutter in seinen Körper. Der bei der natürlichen Geburt entstehende Perez-Reflex sorgt mit seinen Bewegungen dafür, dass die im Gehirn des Kindes eingelagerten Gifte größtenteils ausgeleitet werden. Vollständig integriert vermittelt der Perez-Reflex ein positives Schutzgefühl und ist die Grundlage für die Ganzkörperkoordination. Nicht vollständig integriert können folgende Auffälligkeiten beobachtet werden:

  •  Verminderte körperliche Leistungsfähigkeit
  • Schlechtes Kurz- und Langzeitgedächtnis
  • Verlangsamte Denkprozesse
  • Beeinträchtigte Organisationsfähigkeit
  • Ängste, Phobien, emotionale Labilität
  • Hyperaktivität, ADS, ADHS

Es gibt inzwischen Ärzte, die den Kaiserschnitt aufgrund seiner Risiken und Nebenwirkungen konsequent ablehnen oder so sanft wie möglich durchführen. Prof. Dr. Michael Abou-Dakn zum Beispiel ist Chefarzt für Geburtshilfe im St. Joseph Krankenhaus in Berlin – die geburtenstärkste Klinik in Deutschland. Im Jahr 2014 sind dort 3920 Kinder zur Welt gebracht; 27 Prozent per Kaiserschnitt. Auf die letzte Zahl ist Abou-Dakn nach eigener Aussage aber nicht stolz. Er ist der Meinung, dass der Kaiserschnitt nicht zur Routine werden darf und beobachtet den zunehmenden Hype kritisch. Er selbst zieht die natürliche Geburt vor. Nur in begründeten Ausnahmefällen führt er einen Kaiserschnitt durch und achtet darauf, dass die Intimität zwischen Mutter und Kind auch bei der Schnittentbindung gewahrt wird und direkt nach der Geburt Hautkontakt entsteht. Mütter, die einen Kaiserschnitt möchten, nur um an einem ganz bestimmten Datum zu entbinden, weist er ab. *Quelle: http://www.aerzteblatt.de/archiv/171315More and more babies come into the world by Caesarean section. In 1991, 15,3% of the new- borns in Germany were delivered by Caesarean section. In 2012, they were already 31,7%*. A change in acceptance of the Caesarean can be observed. But: The surgery goes along with risks for mother and child and can have far-reaching consequences.

In times past directed only in uttermost emergency, the Caesarean has become more and more common as elective C-section, that is performed without any relevant medical indication at the expectant mother’s desire. Full diaries, fear of natural birth or aesthetic reasons lead to more and more mothers‘ decision for a C-section. In public perception, a Caesarean section is no longer major surgery and normally lasts only half an hour. But reality is quite different: A Caesarean section is a procedure that involves a lot of medical risks and that can lead to secondary diseases with the child. So Caesarean children often suffer from asthma, diabetes, neurodermatitis and are prone to food allergies. A coherence between Caesarean and autism has already been observed, too. Therefore, WHO has come to the conclusion that a Caesarean section is only to be performed when it is of clear advantage. Doctors, midwifes and experts discuss it controversially.

Much worse are psychic long-term consequences Caesarean children suffer from life-long. First of all, delayed mother-child-interaction must be named here. With a Caesarean, the child is abruptly wrenched from the mother – birth will quasi not – as originally meant – be finished. This inability to finish something permeates the Caesarean children‘s whole life. They cannot make decisions. And why should they, when already the very first decision of their life has been taken from them? In later life, these people often suffer from depression. They are not ”finished” and do by all means not manage their lifes.

Not integrated Spinal Perez Reflex
During pregnancy, the first-born assumes about 50 percent of the toxins in the mother‘s blood. The Spinal Perez Reflex, which comes about during the natural birth process, helps channeling most of the toxins that are embedded in the child’s brain. Fully integrated, the Spinal Perez Reflex provides a feeling of positive protection and is the basis for coordinating the whole body.

A not fully integrated reflex pattern can lead to the following challenges:

  • Reduced physical fitness
  • Poor short- and long-term memory
  • Slow thinking processes
  • Organization skills may be affected.
  • Fear, phobias, emotional lability
  • Hyperactivity, ADD, ADHD

Meanwhile there are physicians who consistently reject the Caesarean section because of its risks and byeffects or who perform it as gently as possible. Professor Dr Michael Abou-Dakn, for example, is obstetrics chief physician at St. Joseph Krankenhaus (St. Joseph Hospital) in Berlin, the clinic with the highest birth-rate in Germany. In 2014, 3920 children were born here; 27% of them by Caesarean. But Abou-Dakn is not proud of this last figure, as he himself says. He is of the opinion that the Caesarean must not become routine and he critically observes the rising hype. He himself prefers natural birth. He performs a Caesarean section only in justified exceptional cases, is mindful of the intimity between mother and child being kept here as well and of skin contact taking place directly after birth. He refuses mothers who wish a Caesarean only to deliver on a definite date. *Internet-resource: http://www.aerzteblatt.de/archiv/171315